Category Archives: Socialtainment

SEEING X goes beta

Leider hatte ich neulich keine Cam am Start. Sonst hätte man direkt kommentieren können, wie beknackt
es ist, nachts ohne Licht Rad zu fahren. Vor allem, wenn ein anderer Radfahrer ohne Licht entgegen kommt.

Crash. Boom. Bang. Schlüsselbein. Error. Es war schmerzhaft, aber es hätte schlimmer kommen können. Alles eine Frage der Perspektive. Mein Schlüsselbein wächst inzwischen wieder gut zusammen und mit der Plattform für SEEING X geht es auch voran. Wir sind sozusagen 0.9. Noch sind einige organisatorische Herausforderungen zu meistern. Aber in Kürze geht es beta. Dann wird’s interessant.

Wer als Beta-Tester dabei sein möchte, kann sich gerne melden. Entweder an markus@medianautiker.de oder info@seeingx.com. Dann schicke ich gerne nähere Infos und einen Einladungslink. Unternehmerische Kooperationspartner sind ebenfalls willkommen.

Ein paar Anwendungsbeispiele für das, was wir bei SEEING X etwa machen, gibt es auf unserem Youtube-Channel. Wem die Doku über Odonien gefällt, kann ihr gerne zum Deutschen Webvideopreis verhelfen.

Alles Weitere demnächst hier und überall, wo interessante neue Perspektiven gefragt sind.

Toggle 6_Verdiene Geld mit Deiner Sicht der Dinge

SEEING X – walk or watch

SEEING X macht die subjektive Sicht zu einer neuartigen Kommunikations- und Informationsform für das aufkommende mobile Medienzeitalter.

Seit 2006 schwängert diese Sache meine Großhirnrinde. Bald geht es los. Ab Frühjahr 2013 auch in “Deinem Internet”. Wenn SEEING X Dich interessiert, lass es mich wissen >> Kontakt

Platzhalter_neu

WWYD goes SPIEGEL.DE

Manche haben es schon mitbekommen: SPIEGEL.DE hat für “eines tages” unseren WWYD-Fotografen John Chikago interviewt >> Artikel

Heraus gekommen ist ein – wie wir finden – gelungenes Portrait eines Menschen, der das Leben mit seinen bunten, manchmal tragischen, meistens komischen Facetten voll auskostete. Zum Glück hatte John Chikago in diesen wilden Zeiten stets einen Foto-Apparat dabei. So konnte er seine Erlebnisse dokumentieren und heute darüber reflektieren, wenn er die über 100.000 Bilder sortiert.

Das Projekt WWYD habe ich zusammen mit Krstn Ndrs auf die Beine gestellt. Es begleitet John Chikago bei seiner Reise in die Vergangenheit, zeigt online seine interessantesten Bilder und stattet diese mit verknüpften Geschichten aus. So transferieren wir den Entschleunigungsfaktor der 60ies und 70ies in die Gegenwart des digitalen Zeitalters, die unseres Erachtens etwas mehr Gelassenheit gut vertragen kann.

Man kann auch Fan unserer Facebook-Seite WWYD ON STAGE werden. Das würde uns gefallen.

Die dreifache Randgruppe

Andreas Göbel ist schwarz, schwul, wurde 1961 in Sachsen geboren.

Als Schokolädchen, wie man ihn nannte, wuchs er in der DDR auf und war vom ersten Moment seines Lebens ein Exot. Heute betreibt er das La Ola Büdchen in der hiesigen Nachbarschaft.

Mit Mihca Pmakniets habe ich im Zuge des Megathemas Migration nun ein kleines Musikvideo über den schwulen Neger Nobi (so nennt er sich selbst) gedreht. Denn er vereint gleich 3 Minderheiten in sich. Mehr Randgruppe geht nicht. Er muss es wissen, was es bedeutet, anders zu sein.

Es ist zugegebenermaßen kein avantgardistisches Bilderfeuerwerk, aber das sollte es auch gar nicht sein. Wir verstehen es eher als Gute-Laune-Lied. Durch seinen Hintergrund aber auch als selbstironisches Statement zum Megathema Integration, das zeigen soll, dass das Anderssein gar nicht sooo anders ist, abseits von Migrationspolitik und Politikersprech.

Product Slam – Eine Stimme für Produktbeschreibungen

Product Slam ist ein einfaches, günstiges Web-Format im Bereich Social Media.

Bei Product Slam werden Produktbeschreibungen und Gebrauchsanweisungen vorgelesen und interpretiert. Je nach Lust und Laune des Product Slammers bzw. dessen Auftraggebers.

Product Slam verleiht unbeachteten Beschreibungen auf den Rückseiten von Konsumprodukten, die oftmals ein so schmächliches Dasein am Rande der Konsumgesellschaft fristen müssen, endlich eine Stimme.

Product Slam passt im Prinzip für alle Produkte, von der Salbe bis zum Panzer. Online wie offline. Im Fernsehen im Rahmen einer Show oder als Branded Show für das Web 2.0/3.0. Denkbar auch LIVE auf Festen, in Kneipen, in Bars oder in Kiosken, z.B. im legendären Kölner La Ola-Kiosk, z.B. im Rahmen von Wettbewerben.

Continue Reading →

Ende gut, alles gut

Zwei Freunde und Kollegen kamen auf mich zu. Sie fragten, ob ich in ihrem Kurzfilm für den Filmpreis 99FireFilms mitspielen möchte. Gegenüber originellen Produktionen bin ich gerne offen. Also fanden wir uns 2 Tage später im Bernsteinzimmer ein, das als Drehort auserkoren wurde.

Das Thema des Awards lautete “Alles Gute beginnt mit einem guten Kaffee.” Für mich als Koffeinist geradezu prädestiniert. Leider war gar kein Kaffee für mich vorgesehen, aber schaut lieber selbst:

Für andere ambitionierte Unternehmungen in Sachen Fiction und Comedy kann ich die Kollegen Urig + Schuch übrigens sehr empfehlen.

Socialize it!

Das 21. Jahrhundert: Hier ist alles so social.

Social Media, Social Bookmarks, Social Networks, Social Investments, Social Engineering, Social Software etc. Nur das Sozialamt heisst nicht mehr Sozialamt, sondern ARGE.

Im Zuge dessen habe ich mir ein paar neue Social Begrifflichkeiten überlegt. Bestimmt sind sie nicht ganz ernst zu nehmen, vielleicht auch nicht ganz von der Hand zu weisen:

Social Reibach: Erfindungen & Entwicklungen im Zuge des Zeitgeistes (>> Zeitgespenst) im Zeichen der Wissenschaft, die der Allgemeinheit, mitunter auch dem Portemonnaie der Erfinder zu Gute kommen, Z.B. Public Viewing, Strandbars auf Parkhäusern, MP3.

Social Jetlag: Dieses gewisse Gefühl der Reizüberflutung durch intensive, bewusste & unbewusste Interaktion mit anderen Menschen, z.B. nach Konferenzen, wo vorwiegend aneinander vorbei geredet wird. Ebenfalls anzutreffen nach mehrstündigen Aufenthalten bei Massenveranstaltungen sowie in urbanen Fußgängerzonen.

Social Hangover: Die erweiterte Form des Social Jetlag in Verbindung mit dem Konsum alkoholischer Destillate. Vorzufinden insb. nach Volksfesten. Gerne einher gehend mit dem Auftreten von Tieren, vorwiegend von Katern.

Social Sex: Knutschen im Cafè, Fummeln im Aufzug, so dass auch die Mitmenschen etwas davon haben. Denn gelebte Gefühle haben selten geschadet. Vielleicht stecken sie sogar an. Geküsst werden möchte schließlich jeder. Es fragt sich nur, von wem.

Social Crime: Böses tun und damit Gutes bewirken. Als Urväter des Social Crime gelten die Social Criminals Robin Hood und Batman.

Social Unfug: Die kleine Schwester des Social Crime, insb. praktiziert bei Flashmobs.

In diesem Sinne: Don’t critisize it. Socialize it.