Fallschirm springen, Snowboarden, auf eine Party gehen, eine Messe oder einen Flohmarkt besuchen ohne dafür aufstehen zu müssen?
Eigene Erlebnisse teilen ohne in ein Kommunikationskästchen schreiben zu müssen, das Sie fragt „Was machst Du gerade?“, “Was denkst Du gerade?” oder “Wer bist Du überhaupt?”
Eine spannende Variante des Fernsehens der Zukunft mitgestalten – vor oder hinter der Kamera – und am gestalterischen und finanziellen Gesamterfolgskuchen profitieren?
Diese Fragen und noch viel mehr beantwortet BEING X mit innovativen bewegten Bildern aus der konkreten subjektiven Sicht bewegter Menschen.
Ich nenne es CAMWALKING: Walk oder watch – it’s your perspective!
Rückblende: März 2008. Bei einem Spaziergang mit meinem alten TV-Kollegen Mihca Pmakniets holt dieser sein Handy raus und filmt aus subektiver Sicht drauf los. Spontan habe ich die Idee, dieses Prinzip zum USP eines neuen, natürlich unbeschreiblich tollen Web-Portals zu machen.
Web TV 3.0 mit Fokus auf die subjektive Sicht als innovative, gewinnbringende Bewegtbildform zur Förderung des authentischen Miterlebens. Naked Reality statt Faked Reality. Die Sensationen und Brennpunkte des Lebens sind viel zu interessant als dass man sie erfinden müsste.
Was mir Anfang des Jahrtausends mit ZOOMO.TV als Portal für Handmade Entertainment nicht gelang, weil kein potentieller Investor an einen Markt für selbst produzierte Videos glaubte – bis Youtube kam – sollte bei BEING X ganz anders werden. Dieses Mal musste es funktionieren.
Doch es kam anders. Meine Odyssee des Scheiterns ging in die nächste Runde. Gründe gab es viele. Von allem etwas dabei. Insgesamt hat es wohl einfach noch nicht sollen sein.
Jetzt also der neue Anlauf zu BEING X. Ich halte nun Ausschau nach Mitstreitern, Partnerunternehmen und Investoren (z.B. Venture Capital-Firmen und Business Angels).
Ein Teil des benötigten Kapitals soll durch Crowdfunding zusammen kommen. Bei BEING X passt die Schwarmfinanzierung bestens, da das Portal auf die unternehmerische Basis einer UG (später GmbH) in Kombination mit einer Genossenschaft gestellt werden soll.
Falls BEING X Sie näher interessiert, lassen Sie es mich wissen (>> Kontakt). Ich schicke gerne nähere Infos. Dann werden wir sehen, ob und wie wir zusammen kommen können.
Auf zur neuen Generation Bewegtbild mit BEING X. Don’t believe the hype. Create it.
GEFÄLLT MIR – DAS KARTENSPIEL nimmt den Social Networking-Hype auf die Schippe und projiziert die Virtualität samt ihren Tücken zurück in den realen Alltag.
Die Regeln des Spiels kann ich noch nicht auf den Tisch legen, aber es wird einige amüsante Überraschungen bereit halten. Die Leute, die auf den Profilkarten dargestellt werden, gibt es alle wirklich. Dafür werden diese Profilpaten am Gewinn beteiligt.
GEFÄLLT MIR – DAS KARTENSPIEL wird es demnächst käuflich zu erwerben geben. Man kann es dann online bestellen und es wird die Regale in passenden Ladengeschäften schmücken.
Näheres zu diesem Projekt gibt es auf der Website zum Spiel und bei Facebook. Dort kann man die Sache auch – wie man so schön sagt – liken, was uns natürlich gefallen würde.
Don’t critisize it. Socialize it. Komm doch mit auf den Zuckerberg.
Manche haben es vielleicht schon mitbekommen: SPIEGEL.DE hat für die Reihe “eines tages” unseren WWYD-Fotografen John Chikago interviewt (>> Artikel).
Heraus gekommen ist ein – wie wir finden – gelungenes Portrait eines Menschen, der das Leben mit all seinen bunten, manchmal tragischen, meistens komischen Facetten auskostete so gut er konnte. Zum Glück hatte John Chikago in diesen wilden Zeiten stets einen Foto-Apparat dabei. So konnte er damals seine Erlebnisse dokumentieren und heute darüber reflektieren, wenn er sich die 120.000 Bilder nach und nach wieder anschaut.
Unser Projekt WWYD begleitet John Chikago bei seiner Reise in die Vergangenheit, zeigt online seine interessantesten Bilder und stattet diese mit den damit verknüpften Geschichten aus. So transferieren wir mit WWYD den Entschleunigungsfaktor der 60ies und 70ies in die Gegenwart des digitalen Zeitalters, die unseres Erachtens etwas mehr Gelassenheit gut vertragen kann.
Man kann auch Fan unserer Facebook-Seite WWYD ON STAGE werden. Das würde uns gefallen.
Andreas Göbel ist schwarz, schwul, wurde 1961 in Sachsen geboren.
Als Schokolädchen, wie man ihn nannte, wuchs er in der DDR auf und war vom ersten Moment seines Lebens ein Exot. Heute betreibt er das La Ola Büdchen in der hiesigen Nachbarschaft.
Mit Mihca Pmakniets habe ich im Zuge des Megathemas Migration nun ein kleines Musikvideo über den schwulen Neger Nobi (so nennt er sich selbst) gedreht. Denn er vereint gleich 3 Minderheiten in sich. Mehr Randgruppe geht nicht. Er muss es wissen, was es bedeutet, anders zu sein.
Es ist zugegebenermaßen kein avantgardistisches Bilderfeuerwerk, aber das sollte es auch gar nicht sein. Wir verstehen es eher als Gute-Laune-Lied. Durch seinen Hintergrund aber auch als selbstironisches Statement zum Megathema Integration, das zeigen soll, dass das Anderssein gar nicht sooo anders ist, abseits von Migrationspolitik und Politikersprech.
Product Slam ist ein einfaches, günstiges Web-Format im Bereich Social Media.
Bei Product Slam werden Produktbeschreibungen und Gebrauchsanweisungen vorgelesen und interpretiert. Je nach Lust und Laune des Product Slammers bzw. dessen Auftraggebers.
Product Slam verleiht unbeachteten Beschreibungen auf den Rückseiten von Konsumprodukten, die oftmals ein so schmächliches Dasein am Rande der Konsumgesellschaft fristen müssen, endlich eine Stimme.
Product Slam passt im Prinzip für alle Produkte, von der Salbe bis zum Panzer. Online wie offline. Im Fernsehen im Rahmen einer Show oder als Branded Show für das Web 2.0/3.0. Denkbar auch LIVE auf Festen, in Kneipen, in Bars oder in Kiosken, z.B. im legendären Kölner La Ola-Kiosk, z.B. im Rahmen von Wettbewerben.
UPDATE 18.05.2011: Product Slam feiert Premiere am 26.05.2011 ab 20 Uhr im Kölner La Ola-Büdchen. Sei dabei, als Slammer oder als stiller Genießer an der Theke. Das Publikum vor Ort wählt den besten Slammer. Dieser bekommt als Preis unseren Wanderpokal DIE GOLDENE ENTE.
UPDATE 13.06.2011: Nach der ausgelassenen Premiere läuten wir am 16.06.2011 die nächste Slam-Runde im fabulösen La Ola-Büdchen ein. Diesmal begleitet vom WDR. Ein WDR-Kamerateam ist vor Ort und dreht eine Reportage über das Büdchen. Da lassen wir uns doch nicht lumpen. Die Reportage über die Kiosk-Szene in NRW soll im Oktober auf WDR 3 laufen. Wir sind gespannt.
Update 18.08.2011: Product Slam im legendären La Ola Büdchen geht in die nächste Runde am 24.08.2011 ab 20 Uhr. Denn Randgruppenprodukte kennen keinen Urlaub. Also, tut was Gutes und erhebt Eure Stimme für diskriminierte Produkte vom Rande der Konsumgesellschaft. Begleitet wird der Product Slam dieses Mal von WDR-Reporterin Anja Backhaus und ihrem Team, die für die WDR-Lokalzeit einen TV-Beitrag machen werden.
Update 26.08.2011: Der dritte Product Slam im La Ola Büdchen war ein voller Erfolg. Vielen Dank an alle Slammer und sonstigen Gäste. Wir sind gespannt, was der WDR daraus für die “Lokalzeit” macht. Es gibt jetzt auch eine eigene Seite bei Facebook. Dort informieren wir über Neuigkeiten und zeigen den einen oder anderen aufgezeichneten Slam.
Zwei Freunde und Kollegen kamen auf mich zu. Sie fragten, ob ich in ihrem Kurzfilm für den Filmpreis 99FireFilms mitspielen möchte. Gegenüber originellen Produktionen bin ich gerne offen. Also fanden wir uns 2 Tage später im Bernsteinzimmer ein, das als Drehort auserkoren wurde.
Das Thema des Awards lautete “Alles Gute beginnt mit einem guten Kaffee.” Für mich als Koffeinjunkie und Milchschaumlöffler geradezu prädestiniert. Leider war jedoch gar kein Kaffee für mich vorgesehen, aber schaut lieber selbst:
Für andere ambitionierte Unternehmungen in Sachen Fiction und Comedy kann ich die Kollegen Urig + Schuch sowie auch das Bernsteinzimmer übrigens nur wärmstens empfehlen.
Social Media, Social Bookmarks, Social Networks, Social Investments, Social Engineering, Social Software etc. Nur das Sozialamt heisst nicht mehr Sozialamt, sondern ARGE.
Im Zuge dessen habe ich mir ein paar neue Social Begrifflichkeiten überlegt. Bestimmt sind sie nicht ganz ernst zu nehmen, vielleicht auch nicht ganz von der Hand zu weisen:
Social Reibach: Erfindungen & Entwicklungen im Zuge des Zeitgeistes (>> Zeitgespenst) im Zeichen der Wissenschaft, die der Allgemeinheit, mitunter auch dem Portemonnaie der Erfinder zu Gute kommen, Z.B. Public Viewing, Strandbars auf Parkhäusern, MP3.
Social Jetlag: Dieses gewisse Gefühl der Reizüberflutung durch intensive, bewusste & unbewusste Interaktion mit anderen Menschen, z.B. nach Konferenzen, wo vorwiegend aneinander vorbei geredet wird. Ebenfalls anzutreffen nach mehrstündigen Aufenthalten bei Massenveranstaltungen sowie in urbanen Fußgängerzonen.
Social Hangover: Die erweiterte Form des Social Jetlag in Verbindung mit dem Konsum alkoholischer Destillate. Vorzufinden insb. nach Volksfesten. Gerne einher gehend mit dem Auftreten von Tieren, vorwiegend von Katern.
Social Sex: Knutschen im Cafè, Fummeln im Aufzug, so dass auch die Mitmenschen etwas davon haben. Denn gelebte Gefühle haben selten geschadet. Vielleicht stecken sie sogar an. Geküsst werden möchte schließlich jeder. Es fragt sich nur, von wem.
Social Crime: Böses tun und damit Gutes bewirken. Als Urväter des Social Crime gelten die Social Criminals Robin Hood und Batman.
Social Unfug: Die kleine Schwester des Social Crime, insb. praktiziert bei Flashmobs.
In diesem Sinne: Don’t critisize it. Socialize it.
Ich wurde nach meiner Lebensmaxime gefragt. Eigentlich hat sie viele Namen und Formen, aber in interaktiver, zwischenmenschlicher Hinsicht möchte ich sie hiermit mal auf den Punkt bringen:
Özen könnte fast ein neues Verb sein. Bedeutung: Etwas leicht rotzig bzw. angerötzt ohne Umschweife auf den Punkt bringen. Ich öze, Du özt, er/sie/es özt… öz doch einfach mit!
87% aller in Deutschland lebenden Deutschen und Migranten können nicht rum proleten. Lass Dich nicht hängen. Lern PROLLSCH.
Jeder kennt sie, viele sprechen sie, manche hassen sie, die meisten amüsiert sie: Die neuartige Jugendsprache, oft unter Mitbürgern mit Migrationshintergrund anzutreffen. Die Sprache, die oft völlig ohne Verben und Pronomen auskommt, dafür mit umso mehr Schimpfwörtern, und dabei meistens liebevoll gemeint ist.
Ich jetzt endlich Namen dazu, weisst Du: PROLLSCH (prollig meets deutsch).