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		<title>Smartshit</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 21:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medianautiker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Achtung, Achtung: Hier kommt keine Kunst. Hier kommt Smartshit. Smartshit ist nichts Großes und nichts Wildes. Es geht um Gedanken, die ich mir zu einigen Prinzipien des Lebens und Lebenlassens mache. Denn manchmal erscheint mir diese Welt, die wir Planet Erde nennen, wie ein riesiger Knäuel in sich verwobener Ironie. Immer wieder schlägt sich diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Achtung, Achtung: Hier kommt keine Kunst. Hier kommt <strong>Smartshit</strong>.</p>
<p><strong>Smartshit</strong> ist nichts Großes und nichts Wildes. Es geht um Gedanken, die ich mir zu einigen Prinzipien des Lebens und Lebenlassens mache. Denn manchmal erscheint mir diese Welt, die wir Planet Erde nennen, wie ein riesiger Knäuel in sich verwobener Ironie.</p>
<p>Immer wieder schlägt sich diese Ironie auch in der Sprache nieder. Nicht nur in der Phonetik oder im Witz an der Geschichte. Die Ironie steckt auch in der Sprache selbst. In ihrer Grammatik und in ihrer Linguistik. Zumindest kann man es manchmal so sehen. Wenn man will.</p>
<p><strong>Smartshit #1</strong>: <strong>Life</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4141" title="life1_1_passig_gemacht" src="http://www.medianautiker.de/wp-content/uploads/2012/02/life1_1_passig_gemacht.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Die leichtfüßige Betrachtung unserer Welt fällt mir nicht immer leicht. Oft genug packt mich der Zorn am Kragen und die Melancholie hält ihm dabei den Mantel. Dennoch grabe ich gerne mal in den Tiefen meiner Gehirnwindungen und versuche auszudrücken, was ich ausdrücken kann.</p>
<p><strong>Smartshit #2</strong>: <strong>World</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4142" title="world1_klein" src="http://www.medianautiker.de/wp-content/uploads/2012/02/world1_klein.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Beizeiten wird der ein oder andere <strong>Smartshit</strong> dazu kommen. Wem <strong>Smartshit</strong> gefällt, kann ihn gerne zu nichtkommerziellen Zwecken mit Quellenangabe verwenden oder re-posten. <strong></strong></p>
<p><strong>Smartshit </strong>gibt es auf Wunsch auch zu kommerziellen Zwecken und gedruckt auf Leinwand oder als Fineart-Print in Kooperation mit der Kölner <a href="http://kunstdruckbar.de">Kunstdruckbar</a>. Machen Sie mir bei Interesse doch einfach ein <a href="http://www.medianautiker.de/kontakt-2/">Angebot</a>, das ich nicht ablehnen möchte. Ich bin gespannt.</p>
<p><strong>Smartshit #3: Sex</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4143" title="sex_passig_gemacht" src="http://www.medianautiker.de/wp-content/uploads/2012/02/sex_passig_gemacht.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>[<strong>Smartshit</strong> sind meinem Gehirn entsprungene Slogans und Sprüche auf Bildern, die ich mit meinem Handy von Wänden mache. Sie unterliegen dem deutschen Urheberrecht]</p>
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		<title>BEING X &#8211; Mitfühlzentrale für Live-Erlebnisse</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 12:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medianautiker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fallschirm springen, Snowboarden, auf eine Party gehen, eine Messe oder einen Flohmarkt besuchen ohne dafür aufstehen zu müssen? Eigene Erlebnisse teilen ohne in ein Kommunikationskästchen schreiben zu müssen, das Sie fragt „Was machst Du gerade?“, &#8220;Was denkst Du gerade?&#8221; oder &#8220;Wer bist Du überhaupt?&#8221; Eine spannende Variante des Fernsehens der Zukunft mitgestalten &#8211; vor oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fallschirm springen, Snowboarden, auf eine Party gehen, eine Messe oder einen Flohmarkt besuchen ohne dafür aufstehen zu müssen?</p>
<p>Eigene Erlebnisse teilen ohne in ein Kommunikationskästchen schreiben zu müssen, das Sie fragt „Was machst Du gerade?“, &#8220;Was denkst Du gerade?&#8221; oder &#8220;Wer bist Du überhaupt?&#8221;</p>
<p>Eine spannende Variante des Fernsehens der Zukunft mitgestalten &#8211; vor oder hinter der Kamera &#8211; und am gestalterischen und finanziellen Gesamterfolgskuchen profitieren?</p>
<p>Diese Fragen und noch viel mehr beantwortet <a href="http://being-x.com">BEING X</a> mit innovativen bewegten Bildern aus der konkreten subjektiven Sicht bewegter Menschen.</p>
<p>Ich nenne es <a href="http://being-x.com/camwalking">CAMWALKING</a>: Walk oder watch – it’s your perspective!</p>
<p><object width="640" height="420"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/H9uO5nb-L5I&amp;ap=%2526fmt%3D18" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/H9uO5nb-L5I&amp;ap=%2526fmt%3D18" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="420"></embed></object></p>
<p>Rückblende: März 2008. Bei einem Spaziergang mit meinem alten TV-Kollegen Mihca Pmakniets holt dieser sein Handy raus und filmt aus subektiver Sicht drauf los. Spontan habe ich die Idee, dieses Prinzip zum USP eines neuen, natürlich unbeschreiblich tollen Web-Portals zu machen.</p>
<p>Web TV 3.0 mit Fokus auf die subjektive Sicht als innovative, gewinnbringende Bewegtbildform zur Förderung des authentischen Miterlebens. <em>Naked Reality statt Faked Reality.</em> Die Sensationen und Brennpunkte des Lebens sind viel zu interessant als dass man sie erfinden müsste.</p>
<p>Was mir Anfang des Jahrtausends mit ZOOMO.TV als Portal für <em>Handmade Entertainment</em> nicht gelang, weil kein potentieller Investor an einen Markt für selbst produzierte Videos glaubte &#8211; bis Youtube kam &#8211; sollte bei BEING X ganz anders werden. Dieses Mal <em>musste</em> es funktionieren.</p>
<p>Doch es kam anders. Meine Odyssee des Scheiterns ging in die nächste Runde. Gründe gab es viele. Von allem etwas dabei. Insgesamt hat es wohl einfach noch nicht sollen sein.</p>
<p><object width="640" height="420"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YD4Se4CDVrk&amp;ap=%2526fmt%3D18" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed wmode="opaque" src="http://www.youtube.com/v/YD4Se4CDVrk&amp;ap=%2526fmt%3D18" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="420"></embed></object></p>
<p>Jetzt also der neue Anlauf zu BEING X. Ich halte nun Ausschau nach Mitstreitern, Partnerunternehmen und Investoren (z.B. Venture Capital-Firmen und Business Angels).</p>
<p>Ein Teil des benötigten Kapitals soll durch Crowdfunding zusammen kommen. Bei BEING X passt die Schwarmfinanzierung bestens, da das Portal auf die unternehmerische Basis einer UG (später GmbH) in Kombination mit einer Genossenschaft gestellt werden soll.</p>
<p>Falls BEING X Sie näher interessiert, lassen Sie es mich wissen (&gt;&gt; <a href="http://www.medianautiker.de/kontakt-2/">Kontakt)</a>. Ich schicke gerne nähere Infos. Dann werden wir sehen, ob und wie wir zusammen kommen können.</p>
<p>Auf zur neuen Generation Bewegtbild mit BEING X. <em>Don&#8217;t believe the hype. Create it.</em></p>
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		<title>GEFÄLLT MIR &#8211; DAS KARTENSPIEL</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 08:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medianautiker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[GEFÄLLT MIR &#8211; DAS KARTENSPIEL nimmt den Social Networking-Hype auf die Schippe und projiziert die Virtualität samt ihren Tücken zurück in den realen Alltag. Die Regeln des Spiels kann ich noch nicht auf den Tisch legen, aber es wird einige amüsante Überraschungen bereit halten. Die Leute, die auf den Profilkarten dargestellt werden, gibt es alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a>GEFÄLLT MIR &#8211; DAS KARTENSPIEL</a> nimmt den Social Networking-Hype auf die Schippe und projiziert die Virtualität samt ihren Tücken zurück in den realen Alltag.</p>
<p>Die Regeln des Spiels kann ich noch nicht auf den Tisch legen, aber es wird einige amüsante Überraschungen bereit halten. Die Leute, die auf den Profilkarten dargestellt werden, gibt es alle wirklich. Dafür werden diese <em>Profilpaten</em> am Gewinn beteiligt.</p>
<p>GEFÄLLT MIR &#8211; DAS KARTENSPIEL wird es demnächst käuflich zu erwerben geben. Man kann es dann online bestellen und es wird die Regale in passenden Ladengeschäften schmücken.</p>
<p>Näheres zu diesem Projekt gibt es auf der <a href="http://www.gef%C3%A4llt-mir-kartenspiel.de/">Website zum Spiel</a> und bei <a href="https://www.facebook.com/pages/GEF%C3%84LLT-MIR-DAS-KARTENSPIEL-c/250583641653932?sk=info">Facebook</a>. Dort kann man die Sache auch &#8211; wie man so schön sagt &#8211; <em>liken</em>, was uns natürlich gefallen würde.</p>
<p>Don&#8217;t critisize it. Socialize it. Komm doch mit auf den Zuckerberg.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3800" title="Cover" src="http://www.medianautiker.de/wp-content/uploads/2011/10/Cover.jpg" alt="" width="640" height="849" /></p>
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		<title>WWYD goes SPIEGEL.DE</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 16:09:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medianautiker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manche haben es vielleicht schon mitbekommen: SPIEGEL.DE hat für die Reihe &#8220;eines tages&#8221; unseren WWYD-Fotografen John Chikago interviewt (&#62;&#62; Artikel). Heraus gekommen ist ein &#8211; wie wir finden &#8211; gelungenes Portrait eines Menschen, der das Leben mit all seinen bunten, manchmal tragischen, meistens komischen Facetten auskostete so gut er konnte. Zum Glück hatte John Chikago [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche haben es vielleicht schon mitbekommen: SPIEGEL.DE hat für die Reihe &#8220;<a href="http://einestages.spiegel.de/page/SearchTopicAlbum.html">eines tages</a>&#8221; unseren WWYD-Fotografen John Chikago interviewt (&gt;&gt; <a href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/23124/liebe_knips_und_zaertlichkeit.html">Artikel</a>).</p>
<p>Heraus gekommen ist ein &#8211; wie wir finden &#8211; gelungenes Portrait eines Menschen, der das Leben mit all seinen bunten, manchmal tragischen, meistens komischen Facetten auskostete so gut er konnte. Zum Glück hatte <a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=100000906616860">John Chikago</a> in diesen wilden Zeiten stets einen Foto-Apparat dabei. So konnte er damals seine Erlebnisse dokumentieren und heute darüber reflektieren, wenn er sich die 120.000 Bilder nach und nach wieder anschaut.</p>
<p>Unser Projekt <a href="http://wewantyourdaughters.de/blog/whats-wwyd">WWYD</a> begleitet John Chikago bei seiner Reise in die Vergangenheit, zeigt online seine interessantesten <a href="http://wewantyourdaughters.de/blog/2011/05/wwyd-4">Bilder</a> und stattet diese mit den damit <a href="http://wewantyourdaughters.de/blog/2011/05/wwyd-32">verknüpften Geschichten</a> aus. So transferieren wir mit WWYD den Entschleunigungsfaktor <em></em>der 60ies und 70ies in die Gegenwart des digitalen Zeitalters, die unseres Erachtens etwas mehr Gelassenheit gut vertragen kann.</p>
<p>Man kann auch Fan unserer Facebook-Seite <a href="https://www.facebook.com/WeWantYourDaughters">WWYD ON STAGE</a> werden. Das würde uns gefallen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3716" title="Plakat_Hannes_small" src="http://www.medianautiker.de/wp-content/uploads/2011/08/Plakat_Hannes_small.jpg" alt="" width="640" height="640" /></p>
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		<title>Die dreifache Randgruppe</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 18:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medianautiker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Andreas Göbel ist schwarz, schwul, wurde 1961 in Sachsen geboren. Als Schokolädchen, wie man ihn nannte, wuchs er in der DDR auf und war vom ersten Moment seines Lebens ein Exot. Heute betreibt er das La Ola Büdchen in der hiesigen Nachbarschaft. Mit Mihca Pmakniets habe ich im Zuge des Megathemas Migration nun ein kleines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.facebook.com/andreas.goebel2">Andreas Göbel</a> ist schwarz, schwul, wurde 1961 in Sachsen geboren.</p>
<p>Als <em>Schokolädchen</em>, wie man ihn nannte, wuchs er in der DDR auf und war vom ersten Moment seines Lebens ein Exot. Heute betreibt er das <a href="https://www.facebook.com/pages/La-Ola-B%C3%BCdchen/204482752904715">La Ola Büdchen</a> in der hiesigen Nachbarschaft.</p>
<p>Mit <a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=1616898667">Mihca Pmakniets</a> habe ich im Zuge des Megathemas <em>Migration </em>nun ein kleines <a href="http://www.youtube.com/watch?v=QWea-_gVJWw">Musikvideo </a>über den <a href="https://www.facebook.com/pages/Der-schwule-Neger-Nobi/218389891506378">schwulen Neger Nobi</a> (so nennt er sich selbst) gedreht. Denn er vereint gleich 3 Minderheiten in sich. Mehr Randgruppe geht nicht. Er muss es wissen, was es bedeutet, <em>anders</em> zu sein.</p>
<p>Es ist zugegebenermaßen kein avantgardistisches Bilderfeuerwerk, aber das sollte es auch gar nicht sein. Wir verstehen es eher als Gute-Laune-Lied. Durch seinen Hintergrund aber auch als selbstironisches Statement zum Megathema Integration, das zeigen soll, dass das <em>Anderssein</em> gar nicht sooo anders ist, abseits von Migrationspolitik und Politikersprech.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/QWea-_gVJWw?rel=0&amp;hd=1" frameborder="0" width="640" height="390"></iframe></p>
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		<title>WWYD // WE WANT YOUR DAUGHTERS</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 20:04:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medianautiker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[WWYD? Ein neues medianautisches Projekt ist auf der Spur! Mit Kristina Enders habe ich die Webgalerie + Wanderausstellung WWYD // WE WANT YOUR DAUGHTERS mit einzigartigen Zeitdokumenten aus den 60ies und 70ies des Emotiographen John Chikago ins Leben gerufen. Später werden weitere Künstler/Fotografen dazu kommen. Für diese Wanderausstellung suchen wir geeignete Locations. Galerien sind gut. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WWYD? Ein neues medianautisches Projekt ist auf der Spur!</p>
<p>Mit <a href="http://www.medianautiker.de/medianautike">Kristina Enders</a> habe ich die Webgalerie + Wanderausstellung <a href="http://wwyd.de">WWYD // WE WANT YOUR DAUGHTERS</a> mit einzigartigen Zeitdokumenten aus den 60ies und 70ies des <em>Emotiographen</em> <a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=100000906616860">John Chikago</a> ins Leben gerufen. Später werden weitere Künstler/Fotografen dazu kommen.</p>
<p>Für diese Wanderausstellung suchen wir geeignete Locations. Galerien sind gut. Museen auch.  Aber dort ist Kunst keine Kunst. Oder sagen wir: Dort ist Kunst nicht überraschend. Gerne bringen wir WWYD dorthin, wo man Kunst nicht auf den ersten Blick vermutet, z.B. in Cafés, Restaurants, Frisöre, öffentliche Einrichtungen oder zur Zwischennutzung in leerstehende Ladenlokale.</p>
<p>Am 08. Juni 2011 feierte WWYD im <a href="https://www.facebook.com/betahausKoeln">Kölner Betahaus</a> Premiere. Die Ausstellung läuft bis August. Alle Freunde bewegender Foto-Kunst aus einer wilden Zeit sind herzlich eingeladen. Weitere Ausstellungen, u.a. bei einem Düsseldorfer Szenefriseur befinden sich in Vorbereitung.<em></em></p>
<p>Nähere Infos, auch über John Chikago finden sich in diesem <a href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/23124/liebe_knips_und_zaertlichkeit.html">Artikel bei SPIEGEL.DE</a> und auf der Website des Kreativclusters des Landes Nordrhein-Westfalen bei <a href="http://www.creative.nrw.de/we-want-your-daughters.html">CREATIVE.NRW</a>.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3719" title="Plakat_Zeitgeist_small" src="http://www.medianautiker.de/wp-content/uploads/2011/05/Plakat_Zeitgeist_small.jpg" alt="" width="640" height="970" /></p>
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		<title>Product Slam &#8211; Eine Stimme für Produktbeschreibungen</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 11:53:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Product Slam ist ein einfaches, günstiges Web-Format im Bereich Social Media. Bei Product Slam werden Produktbeschreibungen und Gebrauchsanweisungen vorgelesen und interpretiert. Je nach Lust und Laune des Product Slammers bzw. dessen Auftraggebers. Product Slam verleiht unbeachteten Beschreibungen auf den Rückseiten von Konsumprodukten, die oftmals ein so schmächliches Dasein am Rande der Konsumgesellschaft fristen müssen, endlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Product Slam</strong> ist ein einfaches, günstiges Web-Format im Bereich <em>Social Media. </em></p>
<p>Bei <strong>Product Slam</strong> werden Produktbeschreibungen und Gebrauchsanweisungen vorgelesen und interpretiert. Je nach Lust und Laune des <strong>Product Slammers</strong> bzw. dessen Auftraggebers.</p>
<p><strong>Product Slam</strong> verleiht unbeachteten Beschreibungen auf den Rückseiten von Konsumprodukten, die oftmals ein so schmächliches Dasein am Rande der Konsumgesellschaft fristen müssen, endlich eine Stimme.</p>
<p><strong>Product Slam</strong> passt im Prinzip für alle Produkte, von der Salbe bis zum Panzer. Online wie offline. Im Fernsehen im Rahmen einer Show oder als Branded Show für das Web 2.0/3.0. Denkbar auch LIVE auf Festen, in Kneipen, in Bars oder in Kiosken, z.B. im legendären Kölner <a href="https://www.facebook.com/pages/La-Ola-B%C3%BCdchen/204482752904715">La Ola-Kiosk</a>, z.B. im Rahmen von Wettbewerben.</p>
<p><em>UPDATE 18.05.2011</em>: <strong>Product Slam</strong> feiert <a href="https://www.facebook.com/event.php?eid=212673888754626">Premiere</a> am 26.05.2011 ab 20 Uhr im Kölner <a href="https://www.facebook.com/pages/La-Ola-B%C3%BCdchen/204482752904715">La Ola-Büdchen</a>. Sei dabei, als Slammer oder als stiller Genießer an der Theke. Das Publikum vor Ort wählt den besten Slammer. Dieser bekommt als Preis unseren Wanderpokal DIE GOLDENE ENTE.</p>
<p><em>UPDATE 13.06.2011</em>: Nach der ausgelassenen Premiere läuten wir am 16.06.2011 die <a href="https://www.facebook.com/event.php?eid=178896158835677">nächste Slam-Runde</a> im fabulösen <a href="https://www.facebook.com/pages/La-Ola-B%C3%BCdchen/204482752904715">La Ola-Büdchen</a> ein. Diesmal begleitet vom WDR. Ein WDR-Kamerateam ist vor Ort und dreht eine Reportage über das Büdchen. Da lassen wir uns doch nicht lumpen. Die Reportage über die Kiosk-Szene in NRW soll im Oktober auf WDR 3 laufen. Wir sind gespannt.</p>
<p><em>Update 18.08.2011</em>: <strong>Product Slam</strong> im legendären La Ola Büdchen geht in die <a href="https://www.facebook.com/event.php?eid=259462444079084">nächste Runde</a> am 24.08.2011 ab 20 Uhr. Denn Randgruppenprodukte kennen keinen Urlaub. Also, tut was Gutes und erhebt Eure Stimme für diskriminierte Produkte vom Rande der Konsumgesellschaft.  Begleitet wird der <strong>Product Slam</strong> dieses Mal von WDR-Reporterin Anja Backhaus und ihrem Team, die für die WDR-Lokalzeit einen TV-Beitrag machen werden.</p>
<p><em>Update 26.08.2011</em>: Der dritte <strong>Product Slam</strong> im La Ola Büdchen war ein voller Erfolg. Vielen Dank an alle Slammer und sonstigen Gäste. Wir sind gespannt, was der WDR daraus für die &#8220;Lokalzeit&#8221; macht. Es gibt jetzt auch eine eigene <a href="https://www.facebook.com/pages/PRODUCT-SLAM-EINE-STIMME-F%C3%9CR-RANDGRUPPENPRODUKTE/200275946703811">Seite bei Facebook</a>. Dort informieren wir über Neuigkeiten und zeigen den einen oder anderen aufgezeichneten Slam.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3785" title="Product Slam_Nudeln" src="http://www.medianautiker.de/wp-content/uploads/2011/04/Product-Slam_Nudeln.jpg" alt="" width="640" height="383" /></p>
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		<title>Ende gut, alles gut</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 11:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medianautiker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei Freunde und Kollegen kamen auf mich zu. Sie fragten, ob ich in ihrem Kurzfilm für den Filmpreis 99FireFilms mitspielen möchte. Gegenüber originellen Produktionen bin ich gerne offen. Also fanden wir uns 2 Tage später im Bernsteinzimmer ein, das als Drehort auserkoren wurde. Das Thema des Awards lautete &#8220;Alles Gute beginnt mit einem guten Kaffee.&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Freunde und Kollegen kamen auf mich zu. Sie fragten, ob ich in ihrem Kurzfilm für den Filmpreis <a href="http://www.99fire-films.de/">99FireFilms</a> mitspielen möchte. Gegenüber originellen Produktionen bin ich gerne offen. Also fanden wir uns 2 Tage später im <em>Bernsteinzimmer </em>ein, das als Drehort auserkoren wurde.</p>
<p>Das Thema des Awards lautete &#8220;Alles Gute beginnt mit einem guten Kaffee.&#8221; Für mich als Koffeinjunkie und Milchschaumlöffler geradezu prädestiniert. Leider war jedoch gar kein Kaffee für mich vorgesehen, aber schaut lieber selbst:</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="http://www.youtube.com/embed/joUmzAL8sTU" frameborder="0" width="640" height="390"></iframe></p>
<p>Für andere ambitionierte Unternehmungen in Sachen Fiction und Comedy kann ich die Kollegen Urig + Schuch sowie auch das <em>Bernsteinzimmer </em> übrigens nur wärmstens empfehlen.</p>
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		<title>Jahresausblick 2011: Messias gesucht</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 12:31:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medianautiker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach diversen Jahresrückblicken sehe ich mich zu einem medianautischen Jahresausblick nach 2011 ermuntert. Eins steht schon mal fest, von Q1 bis Q4: Alles bleibt &#8211; anders! Januar: Gleich zu Beginn des neuen Jahres kommt es beim traditionellen FDP-Dreikönigstreffen zum Paukenschlag: Zum Treffen erscheinen überraschend die Könige von Saudi-Arabien, Spanien und Schweden und erklären Guido Westerwelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach diversen Jahresrückblicken sehe ich mich zu einem medianautischen Jahresausblick nach 2011 ermuntert. Eins steht schon mal fest, von Q1 bis Q4: Alles bleibt &#8211; anders!</p>
<p><em>Januar:</em> Gleich zu Beginn des neuen Jahres kommt es beim traditionellen FDP-Dreikönigstreffen zum Paukenschlag: Zum Treffen erscheinen überraschend die Könige von Saudi-Arabien, Spanien und Schweden und erklären Guido Westerwelle zum Messias. Die Welt bangt. Hoffentlich ist von den Millionen Kreuzen, die für Westerwelle bei der Bundestagswahl gemacht wurden, bis Karfreitag noch eins übrig.</p>
<p><em>Februar: </em> Schwerer Anschlag erschüttert Berlin. Vor dem Reichstag explodiert ein Güllewagen. 32 Menschen werden mit Kuhmist bekleckert, darunter Grünen-Chefin Renate Künast. Als Täter kann der 53jährige Deutsch-Afghane Haschem Oda Hasch Emnet gefasst werden. Seine Motive: Die Bundeswehr hat sein Mohnfeld nieder gemäht. Im Zuge ziviler Aufbauhilfe soll er dort nun Rucola und Balsamico-Essig anbauen. Doch damit kennt er sich nicht aus. In einer rührenden Entschuldigungsrede auf Youtube erobert Haschem Oda Hasch Emnet die Herzen der Massen. RTL verpflichtet ihn daraufhin als Kandidat für die nächste Staffel von <em>Bauer sucht Frau</em>.</p>
<p><em>März:</em> Schwere Zeiten für die FDP. Sie liegt nur noch bei 0,8 Prozent. Doch Guido Westerwelle gibt nicht auf. Er klettert auf die Zugspitze, hält eine mitreissende Rede und verwandelt Schnee in Wein. Kurz vor dem Ertrinken in einem 86er Chateau Rothschild kann er von Wirtschaftsminister Rainer Brüderle gerettet werden. Gerade noch. 3 Tage später liegt die FDP bei 15 %. In der Presse ist vom <em>Messias-Effekt</em> zu lesen. Währenddessen macht in der Fußballbundesliga der 1.FC Köln von sich reden. In der Rückrunde hat Köln noch kein einziges Tor geschossen, steht abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Nationalstürmer Lukas Podolski verlässt daraufhin beim Spiel in Mönchengladbach das Spielfeld, klettert auf die Heimtribüne und jubelt für den Erzfeind, der Köln mit 13:0 besiegt. Podolski taucht unter.</p>
<p><em>April: </em> Umweltkatastrophe in der Nordsee: Eine Bohrinsel von Shell explodiert. Millionen Liter Öl laufen aus und verpesten das Wattenmeer. Gudio Westerwelle eilt nach Sylt, um höchstmögliche Betroffenheit auszusprechen. Dabei wird die Welt Zeuge eines Wunders, als Westerwelle auf das Meer hinaus läuft. Kann er tatsächlich über Wasser gehen? Nein, aber über Erdöl. Nach einer mitreissenden Erklärung, die er mitten auf dem Meer über den Ölfilm wandernd, hält, trifft sich der neue Messias zu einer spontanen Feier in der Sylter Sansibar, zu der auch alle gutaussehenden Sylter Surfer eingeladen sind. RTL überträgt die Feier live und stellt einen neuen Quotenrekord auf. Guido Westerwelle fällt um 8 Uhr morgens völlig besoffen ins Koma. Erst 3 Tage später wacht er wieder auf.</p>
<p><em>Mai:</em> Sensation in Nord-Korea: Diktator Kim Jong Il tritt unter Tränen endgültig zurück und bittet um Vergebung für seine Tyrannei der letzten Jahrzehnte. Er wünscht sich Nordkorea als offenes Land, als strahlendes Beispiel für Frieden und Toleranz, und beginnt eigenhändig, die Mauer zwischen Nord- und Südkorea einzureissen. Ende Mai taucht Lukas Podolski wieder auf und wird Spielertrainer der gesamtkoreanischen Fußballnationalmannschaft. Währenddessen wird Mönchengladbach nach einer noch nie da gewesenen Aufholjagd Deutscher Meister.</p>
<p><em>Juni</em>: In Europa sind Portugal, Spanien, Italien, Polen, Österreich und Frankreich von der Pleite bedroht. Der Euro-Rettungsschirm wird auf 750.000 Milliarden Euro erweitert. Vergeblich. Die EU meldet Insolvenz an. Der Euro wird abgeschafft, Europa wird von China gekauft. Gouverneur von Europa wird Kim Jong Il, Ex-Diktator von Nord-Korea und enger Freund der chinesischen Regierung, dem es als Rentner doch zu langweilig ist.</p>
<p><em>Juli:</em> Schweres Unglück in Deutschland. Sachsen sackt ab. Es entsteht ein 45 Meter tiefes Loch mit 300 Kilometer Durchmesser. 50.000 Menschen sterben, krabbeln jedoch 3 Tage später putzmunter aus dem Loch. Ein Wunder. Guido Westerwelle eilt zum Unglücksort und spricht seine enorme Betroffenheit aus. Doch niemand hört ihm zu. Westerwelle tritt daraufhin beleidigt als Messias zurück. Der sächsische Krater geht als weltgrößtes Sommerloch in die Geschichte ein.</p>
<p><em>August:</em> Kim Jong Il hält seine Antrittsrede als Gouverneur von Europa im Berliner Reichstag. Danach wird der Reichstag mit einer überdimensionalen Flagge mit dem Konterfei Kims umhüllt. Sämtliche Männer ab 15 bis 85 und alle Frauen im Alter von 13 bis 73 werden in die neue europäische Volksarmee einberufen. Europa hat damit die größte Armee der Welt, jedoch kein Volk mehr. Lukas Podolski wird Generalstabschef.</p>
<p><em>September: </em> Sensation in Berlin: Aus der Reichstagskuppel wachsen Blumen. Echte Blumen. Der Verdacht fällt sofort auf den Deutsch-Afghanen Haschem Oda Hasch Emnet. Dieser ist aber, wie sich herausstellt, im Juni an einer Überdosis Rucola gestorben. Die Welt rätselt. Woher kommen diese Blumen? Bei der persönlichen Besichtigung des Phänomens wird Kim Jong Il plötzlich von einer der Blumen gefressen. Skandal. 3 Tage später enthüllt Wikileaks, dass es sich um das sogenannte Gemeine Fettkraut, eine fleischfressende Pflanze handelt. Julian Assange wird Kim Jongs Nachfolger als Gouverneur von Europa.</p>
<p><em>Oktober: </em> Das Rätsel um die Blumen auf dem Berliner Reichstag ist dank Wikileaks geklärt. Es handelt sich um das neue Flowerpower-App, das erste Produkt einer bislang unbekannten Firma auf den Jungferninseln. Diese neue Generation der Apps sind digitale Tools, haben jedoch die neuartige nanoenergetische Fähigkeit, Blumen überall dort wachsen zu lassen, wo App-Nutzer es mit ihrem Smartphone tun. Eine epochale Entwicklung. Die Öffentlichkeit ist paralysiert. Lukas Podolski bringt ein App von sich als Linksaußen des 1.FC Köln auf den Markt. Köln-Fans sind begeistert. Der Messias ist wieder da.</p>
<p><em>November:</em> Köln + Lukas Podolski spielen immer miserabler. Das sagenumwobene Flowerpower-App ist ein Fake, wie Wikileaks enthüllt. Daraufhin enthüllt Openleaks, die Meldung von Wikileaks sei ein Fake. Ungeachtet dessen wird Mark Zuckerberg von den Vereinten Nationen zum neuen Messias erklärt. Die Arabische Liga stellt jedoch Mesut Özil als neuen Messias vor. Ja, wer denn nun?! Angela Merkel, inzwischen Bundespräsidentin, plädiert für Besonnnenheit und erklärt Lena Meyer-Landtrup zum neuen Messias. Diese lehnt jedoch ab. Sie hasse Sandalen. Zum neuen Messias wird daraufhin Bauer Josef aus <em>Bauer sucht Frau</em> erklärt. Seine Frau Narumol versteht das alles nicht und nimmt sich das Leben. 3 Tage später steht sie wieder auf und wird ebenfalls zum Messias erklärt.</p>
<p><em>Dezember:</em> Bei RTL kommt es zur großen Messias-Spenden-Gala. Alle Zuschauer sind dazu aufgerufen, per neuem, &#8220;exklusivem&#8221; RTL-Messias-App ihren eigenen Messias zu spenden, damit die Welt endlich gerettet werden kann. Deutschland zeigt sich spendabel. Insgesamt kommen bei der Final-Show an Heiligabend 12,9 Millionen Messiasse zusammen. Show-Gast Dieter Bohlen findet das &#8220;einen totalen Abkotz, dass jetzt jeder sein eigener Messias sein kann&#8221; und erschießt sich am Ende der Spendengala live im Studio. 3 Tage später ist er immer noch nicht tot. An Silvester betrinkt sich die ganze Welt mit Messias-Portwein. Cheers.</p>
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		<title>Erfolgsfaktoren für die Mediasphäre</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 10:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Medianautiker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aha, der Sohn eines guten Bekannten möchte Regie studieren!? Der junge Mann will sich also tatsächlich ins Haifischbecken Medien begeben. Ich gratuliere. Das wird auf jeden Fall eine spannende Erfahrung. Zumindest für ihn. Wenn er es schafft, interessante, innovative Akzente zu setzen, dann mit Sicherheit auch für alle anderen mehr oder weniger dicken Fische, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aha, der Sohn eines guten Bekannten möchte Regie studieren!?</p>
<p>Der junge Mann will sich also tatsächlich ins Haifischbecken Medien begeben. Ich gratuliere. Das wird auf jeden Fall eine spannende Erfahrung. Zumindest für ihn. Wenn er es schafft, interessante, innovative Akzente zu setzen, dann mit Sicherheit auch für alle anderen mehr oder weniger dicken Fische, die sich dort tummeln.</p>
<p>Die Frage, ob ich als <em>Medianautiker</em> ein paar Tipps für seinen Sohn hätte, hat mich zum Nachdenken gebracht. Mit dem Ergebnis folgender 5 Faktoren für eine viel versprechende Karriere im Medienbusiness auf kreativer Ebene. Oder auf medianautisch: <em>Ohne sie gehst Du ins Netz. Mit ihnen gehst Du überall hin</em>:</p>
<p><em>Kreativität</em>: Ohne Ideen geht gar nix, wenn Du inhaltlich arbeiten willst. Content is king. Gute Ideen sind die wahre Währung im Medienbusiness. Hast Du keine Ideen, hast Du als Kreativer dort nichts verloren. Aber dann kannst Du immer noch zum Sicherheitsdienst.</p>
<p><em>Glaubwürdigkeit</em>: Beim Sprung ins Haifischbecken Medien sollte man bedenken, dass dort Viele gern viel zu erzählen, aber nur Wenige was zu sagen haben. Viele erzählen auch gern das eine und tun das andere. Insofern kann man also einfach mit dem Strom schwimmen und genau so agieren. Es nimmt einem niemand wirklich übel. Es gehört vielerorts sogar zum guten Ton. Willst Du Dich jedoch unterscheiden, dann zeig&#8217; Dich in Deinen Aussagen und in Deinem Zusammenspiel zwischen Reden und Handeln verlässlich und Du erlebst völlig überraschte Gesichter. Dann liegt es an Dir, was Du daraus machst.</p>
<p><em>Hartnäckigkeit</em>: Viele Jungfische tauchen enthusiastisch und voller Tatenhunger ins Haifischbecken Medien ein, machen jedoch einen Fehler: Sie erwarten zu schnell den großen Erfolg. Bleibt er nach dem zweiten Kurzfilm oder nach der dritten Präsentation aus, sind sie enttäuscht. Ist ja auch wirklich eine Frechheit, dass das eigene Genie nicht erkannt wird, aber was willste machen!? Für ein Genie hält sich jeder. Also ist Durchhaltevermögen gefragt. Vor allem dann, wenn man an eine Idee glaubt, für die die Zeit vielleicht einfach noch nicht gekommen ist. Frag&#8217; mal Georg Lucas, wie lange er mit der Idee für <em>Star Wars</em> Klinkenputzen gegangen ist. Über 10 Jahre.</p>
<p><em>Gelassenheit</em>: Nein, man braucht sich wirklich nicht immer so wichtig nehmen. Vor allem sollte man sich nicht lauthals darüber echauffieren, wenn andere es tun. Lieber genüsslich in sich hinein lächeln. Denn für die wahren Cracks, für die besten Medienmacher hat dieser Jahrmarkt der Eitelkeiten seinen oberflächlichen Zauber schon längst verloren. Für sie ist die Medienbranche eben ein sinnvolles Gebiet, auf dem sich profitable Geschäfte mit anderen Freaks machen lassen. Denn das ist das Gute in der Mediasphäre: Hier findet jeder Verrückte mindestens einen, der noch verrückter ist als man selbst.</p>
<p><em>Mut</em>: &#8220;Eier, wir brauchen Eier&#8221;. Das wusste schon Oliver Kahn. Denn ohne Mut hast Du&#8217;s nicht gut. Das gilt für das Haifischbecken Medien genauso wie für den Löwenkäfig Fußball. Dazu gehört auch der Mut, Regeln zu brechen. Vorher sollte man die Regeln allerdings kennen. Denn sie ändern sich nicht, nur weil man es vielleicht gerne so hätte. Hat man auch den Mut, auch sich selbst in Frage zu stellen, immer wieder, und daran nicht zu verzweifeln, sondern neue Kraft zu schöpfen, immer wieder, dann sollte man einfach guten Mutes in dieses Haifischbecken hinab tauchen. So unbeschwert wie möglich, so abgebrüht wie nötig. <em>Auch Haie kochen nur im Wasser. </em></p>
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